Alternative Bestattungsarten

Die Seebestattung

Die Seebestattung war schon bei den Wikingern und weiteren zur See fahrenden Völkern bekannt,die so die Toten ihrer gewohnten Umwelt, der See, anvertrauten.

Heutzutage wird diese Bestattungsart für Menschen, die Zeit ihres Lebens eng mit der See verbunden waren, gewählt.

Voraussetzung ist eine Feuerbestattung. Darüber hinaus kommen bei den Urnen besondere Materialien zum Einsatz, da sich die Urnen vollständig auflösen müssen.

Die eigentliche Seebestattung läuft folgendermaßen ab: Ein eigens für diesen Zweck vorgesehenes Schiff fährt auf das offene Meer, wo der Kapitän die Urne außerhalb der Dreimeilenzone feierlich der See übergibt. Als Erinnerung und zur Orientierung erhalten die Angehörigen einen Auszug aus dem Schiffstagebuch und eine Seekarte. Dort finden sich alle Daten und die Angaben über die exakte Position und Zeit der Bestattung. Damit können auf Wunsch Gedenkfahrten zur Beisetzungsposition unternommen werden. Für die Durchführung von Seebestattungen kommen Nord- und Ostsee sowie Atlantik und Mittelmeer in Frage. Auch wir können Ihnen eine anonyme Seebestattung in der Ostsee, Nähe Grabow, anbieten.

Die Baumbestattung/Die Naturbestattung

Für naturverbundene Menschen existiert seit Kurzem eine neue, bislang nicht dagewesene Alternative: die Baumbestattung. Bei dieser Bestattungsart wird die Asche im Wurzelbereich eines Baumes – der entweder neu gepflanzt wird oder bereits besteht – beigesetzt.

Die Baumbestattung ist zum einen auf dem Gelsenkirchener Hauptfriedhof möglich. Darüber hinaus werden diese Bestattungsarten aber auch von den auf die Baumbestattung spezialisierten Unternehmen Friedwald® und Ruheforst® angeboten. Diese Bestattungen werden in Hagen-Phillippshöhe (Ruheforst) und Bad Münstereifel (Friedwald) angeboten.

 

Almwiesen- oder Bergbachbestattung

Während in Deutschland die Urnenbeisetzung oder die Verstreuung von Asche nur auf einem eingegrenzten Aschestreufeld erlaubt ist, kann diese in einigen Nachbarländern in freier Natur erfolgen. Auf einer Bergwiese oder in einem Bergbach ist eine Ascheverstreuung z. B. in Luxemburg oder der Schweiz möglich.

Die Urne mit nach Hause nehmen

Obwohl viele Hinterbliebene sich das wünschen, ist es in Deutschland nach gültigem Bestattungsrecht nicht erlaubt, die Urne mit nach Hause zu nehmen. Auch die Bestattung im eigenen Garten ist aufgrund des sogenannten Friedhofszwangs verboten. Verlangt wird danach eine Bestattung auf einem ausgewiesenen Friedhof, eine Regelung, die es z. B. in den Niederlanden so nicht gibt. Dort darf der Ort der Bestattung der Asche der Verstorbenen von den Angehörigen frei gewählt werden. Gelangt die Asche allerdings nach Deutschland, muss sie den hiesigen Bestimmungen nach bestattet werden.

Wir stellen Ihnen in einem persönlichen Gespräch gern Bestattungsarten wie Diamant- oder Weltraumbestattung vor und geben Ihnen Informationen zu diesen und anderen Möglichkeiten. Haben Sie keine Scheu und fragen Sie uns!


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