Bestattungs- und Grabarten in Gelsenkirchen

In Deutschland werden viele verschiedene Arten der Bestattung angeboten – ganz auf Ihre persönlichen Vorstellungen zugeschnitten.

So reicht die Auswahl, die letzte Ruhe zu gestalten und die eigene Trauerarbeit zu beginnen, von der klassischen Erdbestattung im Sarg über den Friedhain bis hin zur Diamantbestattung.

Wir stehen Ihnen bei der Suche nach der geeigneten Bestattung gern zur Seite.

 
Die Auswahl orientiert sich an folgenden Fragen:

   Soll eine Einäscherung stattfinden?

   Sollen Hinterbliebene die Grabstätte besuchen können oder soll diese anonym bleiben?

   Wie lange soll die Grabstätte erhalten bleiben?

   Soll eine Grabpflege möglich sein?

   Gibt es eine besondere Verbundenheit zu See oder Natur?

   Muss besonders auf die Kosten geachtet werden?

  Hier finden Sie Details zu Friedhofssatzungen!

  Internetseite der Gelsendienste


Klassisch: Erdbestattung

In den meisten Fällen wird die/der Verstorbene bei einer Erdbestattung in einem Holz-Sarg beigesetzt. Die Friedhöfe bieten die Bestattungen als Wahl- oder Reihengräber mit einer Ruhezeit von normalerweise 25 Jahren (Einzel- oder Doppelgräber) an. Die Grabstelle befindet sich in der Regel auf einem Friedhof am letzten festen Wohnsitz einer verstorbenen Person.

Ist die Wahl auf die Erdbestattung gefallen, steht auch das Festlegen der Grabart an. Dabei kann aus unterschiedlichen Grabarten gewählt werden – siehe unten. Nicht überall sind allerdings alle aufgeführten Möglichkeiten vorhanden, abhängig von der Friedhofssatzung, über die jede Gemeinde für ihre Friedhöfe selbst verfügt.

Individuell: Wahlgräber

Was die Gestaltung mit Gedenksteinen und Kreuzen angeht, haben Hinterbliebene beim traditionellen Grab für Särge und Urnen individuelle Möglichkeiten. Für die gärtnerische Pflege sind immer die Nutzungsberechtigten verantwortlich. Sie müssen diese selbst übernehmen oder in Auftrag geben. Das individuelle Grab kann zum Ruheplatz für ganze Familien und über Generationen fortgeführt werden, da hier nicht nur unterschiedliche Größen gewählt, sondern auch Platz für mehrere Verstorbene eingeplant werden kann. Das für ein solches Grab erworbene Nutzungsrecht beläuft sich auf 30 Jahre. Wird das Grab neu oder zusätzlich belegt, müssen die Nutzungsberechtigten eine diesbezügliche Dauer von mindestens 25 Jahren vorweisen oder anderenfalls das Nutzungsrecht verlängern. Als eine Grabstelle – mit den gleichen Nutzungszeiten wie beim Wahlgrab – gilt übrigens die Sarg-Wahlgrabstelle. Das, obwohl hier neben dem Sarggrab noch Platz für vier weitere Urnen ist.

Einzigartig: Das Reihengrab

Beim Reihengrab kann keine Grabstelle ausgesucht (es geht „der Reihe nach“) und immer nur ein Verstorbener beigesetzt werden. Dafür ist das Reihengrab im Vergleich zum Wahlgrab meist preisgünstiger. Allerdings muss beim Reihengrab auf eine Verlängerung des Nutzungsrechts verzichtet werden. Nach Ablauf der Ruhefrist steht die Grabstelle wieder dem Friedhof zur Verfügung, der eine Neubelegung vornimmt. Dafür kann das Reihengrab individuell bepflanzt werden, die Kennzeichnung durch einen Stein ist ebenfalls möglich.

Teilanonym: Gemeinschaftsgrabfelder mit Grabplatte

Gemeinschaftsgrabfelder, auch als teilanonyme Gräber bezeichnet, eignen sich ebenfalls sowohl für einen Sarg als auch eine Urne. Zwar ist die Kennzeichnung der Grabstelle mit einer Grabplatte (Maße: 30 x 40 Zentimeter) möglich, ein Grabschmuck ist aber nicht erlaubt. So vorhanden, wird er bei der Grabpflege entfernt und auch nicht wieder aufgelegt. Ein solches Grab ist besonders dann zu empfehlen, wenn die Hinterbliebenen keine Möglichkeit zur Pflege haben.

Anonym: Reihengrab für Erdbestattungen

Ähnlich, wie das Gemeinschaftsgrabfeld bietet das anonyme Reihengrab einen Ruheplatz sowohl für den Sarg als auch für die Urne, eine Grabkennzeichnung existiert allerdings nicht. Deshalb ist es angebracht, eine anonyme Bestattung vor der Beauftragung im Kreis der Angehörigen zu besprechen. Zu bedenken ist, dass der Wunsch nach einem Ort der Erinnerung bei den Hinterbliebenen oft erst später auftaucht.

Parkähnlich: Dauergrabgepflegte Gemeinschaftsgräber

Einige Friedhöfe bieten Gemeinschaftsgrabstätten mit einer durch einen Gärtnereibetrieb betreuten Dauergrabpflege. Meist sind die vom betreuenden Gärtnereidienst betriebenen Grabstätten parkähnlich angelegt und nicht an einen bestimmten Bestatter gebunden. Auch wir bestatten auf dauergrabgepflegten Gemeinschaftsgräbern. Gern beantworten wir Ihre Fragen zu dieser Bestattungsart persönlich.

Folgende Anlagen finden Sie auf dem Hauptfriedhof in Gelsenkirchen:

  • Ruhe und Trost
  • Dauergrabgepflegtes HERZ-Gemeinschaftsgrab
  • Garten der Erinnerung

Beckhausen-Sutum

Gemeinschaftsgrabfeld Lebensweg
Westfriedhof

Garten des Trostes
Friedhof Horst-Süd

Gemeinschaftsgarten
Ostfriedhof

Leben braucht Erinnerung
Südfriedhof

FGG-GemeinschaftsGarten
Die dauergrabgepflegten Gemeinschaftsgrabfelder sind nicht an einen bestimmten Bestatter gebunden. Auf jedem dieser Felder bestatten auch wir. Haben Sie Fragen dazu? Wir beantworten sie Ihnen gerne persönlich.

Für alle Bilder unter "Dauergrabgepflegte Gemeinschaftsgräber" gilt:
© FGG Friedhofsgärtner Gelsenkirchen - Michael Godau

 

Mit Trauerfeier: Die Feuerbestattung

Etwa seit der Bronzezeit sind Urnengräber in Mitteleuropa bekannt. Viele Kulturen kennen die Feuerbestattung. Heutzutage bietet diese Bestattungsart die Möglichkeit, vor der sogenannten Einäscherung eine Trauerfeier durchzuführen – in einer Trauerkapelle oder auf einem Friedhof. Damit haben Familie und Freunde die Gelegenheit, gemeinsam und persönlich Abschied zu nehmen. Wird die Beisetzung der Asche auf dem Friedhof gewünscht, kann zwischen folgenden Grabarten gewählt werden:

Urnenwahlgrab

Diese Grabart gilt als eine Grabstelle, in der bis zu vier Urnen Platz finden. Die Hinterbliebenen können das Urnenwahlgrab individuell gestalten, etwa mit Gedenksteinen und Kreuzen. Die Nutzungsberechtigten müssen aber auch die gärtnerische Pflege übernehmen bzw. in Auftrag geben.

Das Nutzungsrecht eines solchen Grabes beläuft sich auf einen Zeitraum von normalerweise 25 Jahren. Bei einer neuen oder zusätzlichen Belegung ist es notwendig, dass die Nutzungsberechtigten das Grab noch für mindestens 25 Jahre nutzen dürfen. Ansonsten muss das Nutzungsrecht entsprechend verlängert werden.

Das Urnenreihengrab

Anders als beim Urnenwahlgrab kann im Urnenreihengrab immer nur eine Urne beigesetzt werden. Dabei geht es – wie der Name schon sagt – der Reihe nach. Das heißt, man kann sich keine Grabstelle aussuchen. Dafür ist das Reihengrab im Normalfall preisgünstiger als das Wahlgrab. Die Hinterbliebenen müssen aber in Kauf nehmen, dass das Nutzungsrecht nach Ablauf der Ruhefrist von 25 Jahren nicht verlängert werden kann. Vielmehr verfällt die Grabstelle und der Friedhof kann sie für eine Neubelegung nutzen. Immerhin haben die Angehörigen die Möglichkeit, das Urnenreihengrab individuell zu bepflanzen und durch einen Grabstein zu kennzeichnen.

Gemeinschaftsgrabfeld mit Grabplatte

Können Hinterbliebene die Pflege des Grabes nicht übernehmen, kann ein Gemeinschaftsgrabfeld mit Grabplatte gewählt werden. Bei dieser Grabart wird der Grabschmuck bei der Grabpflege entfernt. Das Anbringen einer Grabplatte (30 x 40 Zentimeter) zur Kennzeichnung der Grabstelle ist aber möglich.

Anonymes Reihengrab für Urnenbestattungen

Einen Hinweis für den Verstorbenen sucht man bei dem immer als Rasengrab angelegten anonymen Reihengrab für Urnen vergeblich. Auch Grabschmuck ist nicht erlaubt. Nur die Friedhofsverwaltung kennt die Lage der Grabstätte (maximal 25-jährige Laufzeit).

Dauergrabgepflegte Gemeinschaftsgräber

Einige Friedhöfe bieten Gemeinschaftsgrabstätten mit einer durch einen Gärtnereibetrieb betreuten Dauergrabpflege an. Die vom betreuenden Gärtnereidienst betriebenen Grabstätten sind meist parkähnlich angelegt und nicht an einen bestimmten Bestatter gebunden. Auch wir bestatten auf dauergrabgepflegten Gemeinschaftsgräbern. Gern beantworten wir Ihre Fragen zu dieser Bestattungsart persönlich.

Friedhain

Auch städtische Friedhöfe bieten seit einiger Zeit Baumbestattungen an. Die Asche findet dabei im Wurzelbereich des Baumes ihre letzte Ruhe. Allerdings wird bei dieser Bestattungsart nicht auf die verstorbene Person hingewiesen. In Gelsenkirchen-Buer ist die Baumbestattung ausschließlich auf dem Hauptfriedhof möglich.

Aschestreufeld

Um seine Asche in Deutschland verstreuen zu lassen, muss man bereits zu Lebzeiten eine entsprechende Willenserklärung ausgestellt haben – entweder durch eine handschriftliche Ausführung oder über einen Bestattungsvorsorgevertrag. Wenn Sie Interesse an dieser Beisetzungsform haben und Hilfe bei der Erstellung einer Verfügung benötigen, treten Sie mit uns in Kontakt. In Gelsenkirchen ist das Aschestreufeld auf dem Hauptfriedhof zu finden.

 

Zentrale Gelsenkirchen-Schalke

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Abschiedshaus „Memento Mori“

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45888  Gelsenkirchen-Schalke
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